Ermel
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EINWEIHUNG am
25.04.2001
Vortrag Finanzminister Stratthaus |
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"Land investiert in Hochschulstandort Heidelberg im Zeitraum 1996 bis 2005 rund 1 Milliarde Mark" Finanzminister Gerhard Stratthaus und Wissenschaftsstaatssekretär Michael Sieber anlässlich der feierlichen Übergabe des Otto-Meyerhof-Zentrums des Universitätsklinikums Heidelberg: "Baden-Württemberg führend bei Ausgaben für Forschung und Lehre" "Baden-Württemberg kann sich im Wettbewerb der Wirtschaftsstandorte nur dann behaupten, wenn wir auch weiterhin höchste Anforderungen an Wissenschaft, Innovation und Produktqualität stellen. Zu Recht ist daher Baden-Württemberg führend in Deutschland und im internationalen Vergleich bei den Forschungsausgaben. Einen Schwerpunkt der Investitionen in diesem Bereich bildet der Hochschulstandort Heidelberg. Im Zeitraum von 1996 bis 2005 werden rund 1 Milliarde Mark in Baumaßnahmen der Heidelberger Hochschuleinrichtungen geflossen sein. Ich bin davon überzeugt, dass diese Gelder für Forschung und Lehre zukunftsträchtig angelegt sind." Dies betonte Finanzminister Gerhard Stratthaus bei der feierlichen Übergabe des Otto-Meyerhof-Zentrums des Universitätsklinikums im Neuenheimer Feld heute in Heidelberg. Durch den Neubau des Otto-Meyerhof-Zentrums werde sich die Leistungsfähigkeit der medizinischen Forschung in Heidelberg entscheidend verbessern, so Stratthaus weiter. Der Name Otto Meyerhof stehe für die Verbindung von Forschung und Therapie. Künftig sollen hier neue medizinische Verfahren der Diagnostik und Behandlung auf der Basis molekularmedizinischer Erkenntnisse entwickelt werden. Die Grundlagenforschung für seither nur unzureichend behandelbare Krankheitsformen, insbesondere chronische Krankheitsbilder, könne in einer Forschungskooperation der medizinischen Universitätskliniken Heidelbergs wesentlich intensiviert werden. Die Forschungs- und Behandlungsschwerpunkte lägen bei Herz-Kreislauf-, Krebs-, neurobiologischen und rheumatischen Erkrankungen. Verstärkt werde dabei der weltweiten Tendenz "von der stationären hin zu mehr ambulanter Behandlung" gefolgt, erklärte Stratthaus. "Die Universitätsklinik eröffnet neue, zukunftsweisende Wege zum Wohle der Patienten." "Dieser Neubau leistet einen wichtigen Betrag zur Sicherstellung der Heidelberger Spitzenposition in Forschung und Krankenversorgung", ergänzte der Staatssekretär im Wissenschaftsministerium, Michael Sieber, die Ausführungen des Finanzministers. Mit dem Otto-Meyerhof-Zentrum werde ein neues Konzept für die medizinische Forschung verwirklicht, das den Wissenschaftlern befristet für die Dauer ihrer Projekte Forschungsflächen biete und einen flexiblen, fachübergreifenden und vor allem qualitätsorientierten Einsatz der Forschungsmittel erlaube. "Erfolgreiche Projekte werden weitere nach sich ziehen", so Sieber. "Dadurch werden sich auch die Möglichkeiten zur Drittmittelforschung nachhaltig verbessern." Nach Darstellung des Finanzministers umfasst der Neubau insgesamt 3 100 Quadratmeter Nutzfläche für die klinische Ambulanz, die Forschungslabors sowie den Büro-, Personal- und Servicebereich. Die Baukosten betragen rund 26,5 Millionen Mark. Sie unterschreiten die ursprüngliche Kostenschätzung von rund 33 Millionen Mark um knapp 20 Prozent. "Dies ist teilweise begründet durch die derzeit günstigen Baupreise, im Wesentlichen jedoch das wirtschaftliche Ergebnis der hervorragenden interdisziplinären Zusammenarbeit von Medizinern, Architekten, Ingenieuren und dem Generalunternehmer Wolf und Müller", erläuterte Stratthaus. Nach dem Bund-Länder-Abkommen für den Hochschulbau habe sich der Bund mit der Hälfte der Baukosten beteiligt. Die Kosten der Ersteinrichtung würden rund 10 Millionen Mark betragen.
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